Unterstützung für die Berufs- und Karriereberatung

Um die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu erhalten, ist es wichtig, dass sie sich weiterbilden. Eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung dieser Weiterbildungsentscheidungen spielen Personalverantwortliche, Ausbilder:innen und Berufsberater:innen. Aus diesem Grund wurden Beratungs- und Karriereentwicklungsdienste (CGD) entwickelt, die speziell auf Beschäftigte in KMUs ausgerichtet sind. Sie sollen dabei helfen, Beratungs- und Entwicklungsangebote für Geringqualifizierte in KMUs zu erstellen. Darüber hinaus helfen sie, zukünftig benötigte Fähigkeiten und Qualifikationsbedarfe in verschiedenen Branchen zu ermitteln.

Folgendes ist enthalten:

  • Ein Handbuch zur Erstellung von Beratungs- und Karriereentwicklungsdiensten, wie z.B. Bewertung, Selbstbewertung, berufliche Selbstfindungsreise, Karriereplanung und mehr.
  • Anweisung zur Verwendung dieser Tools.
  • Einschließlich 10 konkreter Übungen, dazugehöriger PowerPoint-Präsentationen und einem Notizbuch zur persönlichen Weiterentwicklung für Beschäftigte.
  • Eine Sammlung von beruflichen Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen.
  • Ein Handbuch, das die Vorteile betont, dass sich Beschäftigte selbstständig weiterentwickeln.
  • Eine Methodik mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Berufsberatung.

Wie ist es anzuwenden?

Folgen Sie den beschriebenen Schritten. Es hilft Ihnen, Ihren Beratungsprozess zu strukturieren:

  1. Verständnis der Möglichkeiten entwickeln: Beginnen Sie mit dem Studium des Handbuchs, um eine klare Vorstellung von den möglichen Beratungs- und Karriereentwicklungsdiensten zu bekommen.
  2. Verstehen des Beratungspfads: Lesen Sie die Leitlinien aufmerksam durch, um den vorgeschlagenen Weg der Beratung zu verstehen.
  3. Praktische Übungen kennenlernen: Nehmen Sie sich Zeit, um die 10 praktischen Übungen aus dem Toolkit „Professional Operators Tools“ auszuprobieren. Dadurch erhalten Sie ein besseres Verständnis für ihre Funktionsweise und Logik.
  4. Beratungspfad erstellen: Betrachten Sie die Präsentation „Einführung in den Beratungspfad“ und verwenden Sie Folie Nr. 21 als Inspiration, um ihren Beratungspfad zu erstellen.
  5. Gruppenbesprechung: Führen Sie eine Besprechung mit einer Gruppe von Beschäftigten durch, um den Beratungspfad mithilfe der Präsentation vorzustellen.
  6. Leitlinien befolgen: Folgen Sie den, in den Leitlinien beschriebenen Schritten und unterstützen Sie die Beschäftigten beim Ausfüllen des Notizbuchs.
  7. Dokumentation nutzen: Verwenden Sie die Dokumentation der PESTEL-Analyse und des zukünftigen Qualifikationsbedarfs aus dem Roadmap-Prozess als Informationsquelle.
  8. Persönlicher Entwicklungsplan: Begleiten Sie Beschäftigte bei der Erstellung ihres individuellen Entwicklungsplans.

Ziel ist des Beratungsprozesses ist es, Beschäftigte bei ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.

EINFÜHRUNG IN DEN BERATUNGSPFAD
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RICHTLINIEN UND HANDBÜCHER
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PRAKTISCHE ÜBUNGEN
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PESTEL-ANALYSE

Um Beschäftigungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, müssen Beschäftigte von KMUs zum lebenslangen Lernen geschult werden. Die Berufsberatung kann eine entscheidende Rolle bei der Wahl von Fort- und Weiterbildung spielen.

Dieses Dokument gibt Anleitungen zur Nutzung des Toolkits „Professional Operators Tools“. Es ist sowohl für Personalverantwortliche, Ausbilder:innen als auch Berufsberater:innen geeignet.

HIER können Sie die Leitlinien herunterladen.

In diesem Toolkit befinden sich verschiedene Werkzeuge, die in verschiedenen Phasen der Beratung genutzt werden können, wie z.B. bei der Diagnose, Bewertung, Reflexion, Erstellung einer persönlichen Vision und Planung der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Das vorliegende Dokument ist ein Notizbuch für Beschäftigte, in das sie die Ergebnisse aus den praktischen Übungen eintragen können.

Das Dokument kann HIER heruntergeladen werden.

Hier sind verschiedene Werkzeuge zusammengestellt, die von den Berufsberater:innen und Personalverantwortlichen für die Diagnose-, Bewertungs- und Reflexionsphasen, die Erstellung einer persönlichen Vision, die Planung der beruflichen und persönlichen Entwicklung usw. verwendet werden können.

Das Dokument kann HIER heruntergeladen werden.

Das Toolkit enthält eine Reihe praktische Übungen für Geringqualifizierte, die in der Berufsberatung genutzt werden können.

  • Aktivität 1 – Als ich ein Kind war (DOWNLOAD)
  • Aktivität 2 – Adjektive, die mich beschreiben (DOWNLOAD)
  • Aktivität 3 – Meine persönlichen Werte (DOWNLOAD)
  • Aktivität 4 – Meine Stärken und Schwächen (DOWNLOAD)
  • Aktivität 5 – Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten (DOWNLOAD)
  • Aktivität 6 – PEST-Analyse (DOWNLOAD)
  • Aktivität 7 – Persönliche Visionserklärung (DOWNLOAD)
  • Aktivität 8 – Wichtige Karriereziele (DOWNLOAD)
  • Aktivität 9 – Fähigkeiten (DOWNLOAD)
  • Aktivität 10 – Aktionsplan (DOWNLOAD)

Vorteile, wenn sich Beschäftigte selbst weiterentwickeln

Ein Arbeitgeber sollte die Initiative seiner Beschäftigten zur Weiterbildung wertschätzen und unterstützen. Einige könnten möglicherweise einwenden, dass Arbeitgeber höhere Löhne für gut ausgebildete Mitarbeiter:innen zahlen müssen. Es stimmt, dass Bildung oft mit höheren Löhnen einher geht. Dennoch überwiegen die Vorteile gut ausgebildeter Beschäftigten bei Weitem und sind immer eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.

HANDBUCH HERUNTERLADEN
Um den künftigen Qualifikationsbedarf von Unternehmen in bestimmten Branchen zu ermitteln, wurden zusätzliche Untersuchungen, die sogenannten PESTEL-Analysen, in den Ländern der Projektpartner durchgeführt:
Download (auf Englisch)
Download (auf Englisch)
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